Taktvoll – Das richtige Verhalten am Fels

Taktvoll – Das richtige Verhalten am Fels

Tut es für euch, für eure Mitmenschen und der Umwelt zuliebe!

Stellt euch vor: Früh morgens an einem warmen Sommertag, die Vögel zwitschern, die klare und frische Morgenluft umgibt euch und der angestrebte Fels ist bereits in Sichtweite. Dem perfekten Klettertag steht nichts mehr im Weg… oder doch? Ungenaue Parker machen freie Stellplätze unbenutzbar, der Wegesrand ist übersät mit Müllresten und laute Musik übertönt die beruhigenden Klänge des Waldes.
Ein perfekter Klettertag und ein entspanntes Miteinander setzen bestimmte Verhaltensweisen am und um den Felsen voraus.

  • Parken – do it right

    Das richtige Parken beinhaltet das Auto so anzureihen, dass möglichst viele Fahrzeuge die Möglichkeit haben, sich dazuzustellen. Nutzt die ausgeschilderten Parkplätze – sie wurden speziell für euch und alle Outdoorfreunde geschaffen.

  • A waste problem – Abfälle sind noch hier, auch wenn ihr schon lange fort seid

    Taktvoll mit der Natur umzugehen, bedeutet den eigenen und gegebenenfalls auch fremden Müll wieder mit nach Hause zu nehmen oder in einen dafür vorgesehen Mülleimer zu werfen.

  • Chalk off – nehmt die Bürste in die Hand

    Der Spruch „Lasst die Natur so zurück, wie ihr sie vorgefunden habt“ gilt auch hier. Trotz geringer Verursachung von Umweltschäden, kann Chalk (Magnesium) bei bestimmten Ausnahmen wie beispielsweise Sandstein die Felsoberfläche zerstören. Chalk verstopft die Gesteinsporen und bindet Wasser, welches sich bei Kälte ausdehnt und die Oberfläche beschädigt.

  • On the beaten track

    Abseits der Wege sein – die Entdeckerlust packt uns manchmal alle! Nichtsdestotrotz sollten speziell geschaffene Strecken eingehalten werden, da sich Kletterrouten häufig in Schutzgebieten befinden. Wir bitten euch deshalb, die offiziellen Zustiege zu nutzen und die Hinweisschilder zu beachten.

  • Naturpinkeln – What’s that?

    Jeder kennt diese Situation… schnell nochmal für kleine Mädchen bzw. kleine Jungs gehen zu müssen, bevor das Abenteuer startet. Jedoch ist noch nicht jeder in den Genuss gekommen, sich in der Natur zu erleichtern. Sucht euch dafür ein ruhiges Plätzchen und nehmt euer Toilettenpapier nach Benutzung in einem dafür extra mitgebrachten Säckchen wieder mit. Allerdings ist der beste Tipp immer noch, zu Hause bzw. im Hotel komfortabel aufs WC zu gehen. Zudem haben wir für eure tierischen Begleiter rund um den Achensee Hundetoiletten aufgestellt.

  • Ahrrrrr – That noise

    Selbstgewählte Musik in der Beatbox kann ein Segen, aber auch ein Fluch sein. Zu laute Musik belästigt andere Kletterer, aber auch die Bewohner des Waldes und sollte deshalb behutsam genutzt werden. Tipp: Listen to the sound of silence.

  • Sleepover – Den Sternen entgegen

    Draußen in der Natur, ein wärmendes Lagerfeuer, Schlafen unter Sternenhimmel… Musik in den Ohren eines echten Abenteurers. Dies ist alles möglich, jedoch mit Einhaltung einiger Verhaltensregeln. Das Entfachen eines Feuers und das Schlafen in Zelten ist nur auf ausgeschilderten Feuerstellen und auf offiziellen Campingplätzen erlaubt.

  • Climb the walls – sind wir hier überhaupt richtig?

    Die Information, ob das Klettern in einem bestimmten Gebiet erlaubt ist oder nicht, kann aus der aktuell gehaltenen Webseite entnommen werden. Gegebenenfalls können auch Einheimische zur Hilfe herangezogen werden. Des Weiteren bietet das WELCOME-Center Achensee zahlreiche Flyer und Broschüren über die Klettergebiete im Rofan und Karwendel, welche zur Orientierung dienen können. In der interaktiven Karte findet ihr Detailinformationen zu den einzelnen Klettergärten.

Taktvoll mit der Natur umzugehen, bedeutet jedoch noch viel mehr und umgibt uns zu jeder Zeit. Weitere Informationen findet ihr hier oder auf Facebook unter Achensee – Tirols Sport & Vital Park in den Notizen.

 

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