Umweltschutz als Grundeinstellung!

Atoll Achensee - Gelebte Nachhaltigkeit

Nachhaltig und umweltschonend zu wirtschaften ist für Hotels und Betriebe am Achensee schon seit jeher ein Anliegen. Das Atoll Achensee zeigt vor, wie sich Nachhaltigkeit mit modernsten Strukturen umsetzen lässt. Das nachhaltige Energiekonzept der Anlage ist beispielhaft: Tiefenbrunnen und Wärmepumpen garantieren eine komplett CO2-neutrale Energiegewinnung für das gesamte Gebäude. Somit setzt das Atoll Achensee auch in ökologischer Hinsicht ein Zeichen in der Region.

Das Atoll Achensee vereint Schwimmbad, Spa, Fitnesscenter, Kletterhalle und Restaurant auf 6.500 Quadratmetern unter einem Dach. Und speziell der Bad- und Spa-Bereich verbraucht naturgemäß viel Energie. Die kommt für das Atoll Achensee nicht aus fossilen Brennstoffen, sondern wird aus einem Tiefenbrunnen über vier Wärmepumpen gewonnen. Das Atoll Achensee wurde 2018 eröffnet und ist nach einem innovativen und nachhaltigen Konzept gebaut. Die Lüftung, die Raum- und Wasserheizung erfolgen durch das Grundwasser der Gemeinde Eben. Das verwendete Wasser wird ohne Verluste wieder in den Achensee zurückgepumpt.

Neben dem Heizen wird auch in allen anderen Bereichen des täglichen Betriebes großer Wert auf Nachhaltigkeit gelegt: In den Küchen und Kühlzellen erfolgt eine Wärmerückgewinnung, das Wasser in den Duschen wird „portioniert“, um es nicht nutzlos zu verschwenden, Lichtsteuerungen helfen beim Stromsparen, in den Toiletten wurde auf Papierspender verzichtet. Auch dem Müll, der in einem so großen Betrieb unweigerlich anfällt, hat man den Kampf angesagt. Das Unternehmen versucht, in Zusammenarbeit mit den Lieferanten das Verpackungsvolumen zu reduzieren. So wird die notwendige Chemie für das Wasser und die Reinigung der Anlage in Mehrweggebinden gebracht. Überdies werden Chemikalien nur im unbedingt notwendigen und vorgeschriebenen Ausmaß verwendet.

Das Konzept setzt sich bei den Außenanlagen fort: Die zahlreichen Grünflächen wurden in einem Pilotprojekt mit der Landesumweltanwaltschaft so bepflanzt, dass sie mehrjährig blühen und nicht jedes Jahr neugestaltet werden müssen. Beim Beleuchtungskonzept wurden die Kriterien der Initiative „Helle Not“ beachtet, um die Lichtverschmutzung zu minimieren.

Und schließlich gibt es da noch ein etwas ungewöhnliches „Upcycling-Schmuckstück“: Ein altes Achensee-Schiff, die St. Benedikt, wurde nicht verschrottet, sondern zum Spielplatz umgewandelt, der nun sehr viele Kinderherzen erfreut.

 

Auch die Gäste werden dazu angehalten, ihren Teil zur Nachhaltigkeit beizutragen: So gibt es eine Bushaltestelle direkt vor dem Atoll Achensee, außerdem eine Tankstelle für Elektroautos und 150 Fahrrad-Abstellplätze. Nichts spricht also dagegen, auf dem Drahtesel von der Unterkunft zum Schwimmvergnügen zu fahren.
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Atoll Achensee

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