So übt ihr Bergauf- und Bergablaufen!

Die richtige Lauftechnik für Trailrunner

Neben passendem Equipment ist am Trail vor allem Konzentration, Ausdauer und Trittsicherheit gefragt. Mit der richtigen Lauftechnik für Trailrunner seid ihr nicht nur sicherer, sondern auch kraftsparender unterwegs, was auf einer Strecke von über 52 Kilometern nicht schaden kann. Übungstipps unseres Trailrunning-Guide Meex im Überblick:

Aus dem Stand an einer Kante nach vorne beugen und kurz bevor ihr umkippt loslaufen. Automatisch setzt der Fuß am Vorfuß auf.

An einem schmalen Trail mit hoher Geschwindigkeit bergab laufen und durch breite, seitliche Schritte den Speed kontrollieren und in der Bewegung stabil bleiben.

Wenn es bergab einmal zu schnell wird, könnt ihr mit Sprüngen die Geschwindigkeit rausnehmen. Dabei ist die Wahl eines großen Steins oder einer festen Geländekante wichtig, auf der ihr sicher und stabil auftreten könnt. Weiters ist ein konzentrierter Blick essenziell, um Absprung- und Landestellen auszumachen.

Der richtige Einsatz von Stöcken entlastet die Beine. Gewählt wird zwischen wechselseitigem Einsatz und Doppelstockeinsatz. Der Umgang mit Stöcken muss jedoch unbedingt geübt werden. Beim Bergaufgehen sollte die Länge ca. 70% von der Körpergröße betragen. Bergab stellt man sie etwa fünf bis zehn Zentimeter länger.

Lauft ihr ohne Stöcke bergauf, ist der Armeinsatz umso gefragter. Das sogenannte Läuferdreieck dient als Orientierung für die Armhaltung. Die Arme kräftig vor und zurück schwingen und den Schwung mit nach oben nehmen.

Angewinkelte Armbeuge wird deutlich hinter den Rücken gezogen, sodass, von der Seite aus betrachtet, optisch ein Dreieck – gerahmt von Arm und Rücken – entsteht.

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