Taktvoll in der Natur

Taktvoll in der Natur

Bewusstseinsbildung für die Natur zieht sich in konsistenter Art und Weise durch die Arbeit unseres Tourismusverbandes, mit dem Ziel unseren Gästen die Schönheit zwischen Berg und See näher zu bringen und das nachhaltige Urlaubsvergnügen in naturbelassener Umgebung zu erhalten. Wenn wir gemeinsam auf den Bergen, am See und in unseren Tälern einen verantwortungsvollen Umgang pflegen, dann gibt es zukünftig und für nachkommende Generationen noch die qualitativ hochwertige Tiroler Sommerfrische am Achensee für uns ALLE. Allerdings können wir nicht nur allein darauf achten und uns an gewisse Spielregeln halten – das geht nur gemeinsam im Takt 😉 und Taktvoll …

 

Der Tourismusverband Achensee stellt nun in seiner Social Media Kampagne Verantwortung für unsere so wertvollen Ressourcen der Natur in den Fokus. Zu sehen auf facebook – Teilen und weiterverbreiten ist gerne gewünscht – zum vergrößern bitte die einzelnen Bilder anklicken

 

 

  • Without a trace

    „You can leave your hat on“ – so viel ist schon mal sicher. Aber wie man sein „Geschäft“ in freier Natur erledigt, sollte auch an dieser Stelle mal thematisiert werden: Lieber auf der heimischen Toilette zuhause nach einem guten Frühstück etwas mehr Zeit lassen und die Sache gleich dort erledigen. Wenn das nicht hinhaut, dann vielleicht die Rast- oder Gaststätte unterwegs ansteuern. Und wenn’s gar nicht anders geht: Ein paar Meter weiter in den Wald zu gehen, hat noch niemanden umgebracht – außer vielleicht in schlechten Horrorfilmen. Apropos „Horrorfilm“: Vielleicht kann man sich ja „Without a trace“ bzw. „Spurlos verschwunden“ zum Motto machen. Ohne hier allzu sehr ins Detail zu gehen, möchten wir jedem und jeder von Euch ans Herz legen, auch bei der natürlichsten aller Sachen den Wald oder das Gebirge so zurückzulassen, wie Ihr ihn vorgefunden habt. Und ein Horror wär‘ das dann ja überhaupt nicht, meinen wir. Vielmehr wäre ein solches Verhalten taktvoll und damit lobenswert…

  • Es lebe der Sport…

    „… er ist gesund und macht uns hoat“, sang Rainhard Fendrich am Beginn seiner Karriere höchst erfolgreich. „Hart aber fair“ sagen wir, sind Sportlerinnen und Sportler nicht nur zueinander. Fair sind echte Sportsfreunde auch zu allen anderen Lebewesen und ganz allgemein zur Natur. Daher halten auch sie sich auf den Pfaden und bleiben somit stets am rechten Weg.

    Einige wenige Ausnahmen dürfen hier gemacht werden: Manche Startplätze bzw. Landeplätze befinden sich Ruhe- und Einstandsgebieten, Beispiel: ausgewiesene Tauchplätze oder Kitezonen – oder auch Startplätze für Paragleiter sind hier zu erwähnen.

  • NO Camping

    „No, you never gonna get it – never ever gonna get it“ knallte die Girl-Band „En Vogue“ in den frühen Neunzigern über die Dancefloors der Welt. Wir sind uns nicht ganz sicher, aber vermutlich meinten sie damit den Zeltplatz am Berg – den gibt’s nämlich schlicht und einfach nicht. Campen im Gebirge und in freier Natur ist NICHT erlaubt und – ganz ehrlich gesagt – eigentlich auch nicht wirklich „en vogue“.

    „Ein Bett im Kornfeld“ ist eben doch nicht immer frei und die Campingplätze am Achensee sind erstklassig.

  • TAKT- & RESPEKTVOLL

    „R-E-S-P-E-C-T“ – Aretha Franklin machte unverständlich klar, worum es ihr ging. Und geht’s uns da nicht allen gleich?! Jedes Lebewesen wünscht sich in erster Linie, mit Respekt behandelt zu werden. Das gilt für Mensch und Tier aber auch für die wunderschöne Natur hier in unserer Region natürlich ganz genauso. Gegenseitiger Respekt ist die Grundlage für ein gelungenes Miteinander und insofern für einen perfekten Urlaub! Und einen solchen dürfte auch Madonna im Sinn gehabt haben als sie meinte: „HOLIDAY! CELEBRATE!“

    Wir jedenfalls wünschen Euch schöne, erholsame und sichere Urlaubstage im Sport & Vitalpark Achensee.

  • Rasch und flink – Runaway

    „Runaway“ war ein Hit, die Dauerwelle weniger. Aber nein, Jon Bon Jovi war damals nicht seinem Frisör davongelaufen, seine „Matte“ war Absicht 😉. Absichtlich in Gefahr bringen möchte man sich auf der Alm und auf der Weide ganz sicher nicht. Aber wenn’s mal brenzlig wird, ist „Runaway“ ein guter Tipp. Falls irgendwo Weidevieh mal wild schnaubend auf euch losgehen sollte, dann heißts im Laufschritt davon! Voraussetzung: das Gelände ist übersichtlich, einigermaßen flach und die eigene Fitness lässt einen raschen, sturzfreien Abgang zu. Ach ja, und zum Frisör kann man bei Bedarf dann immer noch gehen.

  • Achtsam und immer im Blickfeld

    „Looking back over my shoulder“ – Mike and the Mechanics waren hier wohl sehr philosophisch unterwegs. Schließlich soll man im Leben nichts und niemandem den Rücken kehren und das gilt besonders auch für jegliches Getier in freier Wildbahn. „When you look me in the eyes“ von den Jonas Brothers kommt hier der Sache schon näher. Wenn Weidetiere in die Offensive zu gehen drohen, dann hat man sie besser gut im Auge und begibt sich langsam, aber sicher auf Rückzug.

  • Nicht vom Wege abkommen …

    „My Way“ ist auf dem Berg – frei nach Frank Sinatra – gleichsam unser aller gemeinsamer Weg. Und auf diesem markierten Pfad solltet ihr bleiben, vor allem wenn ihr an Almen und Weiden vorbeikommt! Denn am „Highway to Hell“ will wirklich niemand landen, nur für ein paar Meter Abkürzung oder einen besonders tollen Selfie-Spot.

    „Don’t walk on the grass – smoke it“ können wir an dieser Stelle zwar wirklich NICHT empfehlen, aber eines ist klar: Wiesen in voller Blüte und hohes Gras sind Lebensraum für Pflanzen und Tiere und daher für den Menschen tabu. „Rücksicht“ hatten Hoffmann & Hoffmann bereits bei ihrem Song-Contest-Auftritt 1983 als wichtige Tugend hervorgehoben. Und hier am Achensee hoff(t)man(n), Ihr seht das auch so. 😉

  • Bitte nicht stören!

    „Enjoy the silence“ – der Welthit von Depeche Mode hat heute unverändert Gültigkeit. „Lass die Kuh in Ruh“, könnten wir diesbezüglich ergänzen. Lärm stresst nicht nur uns Menschen, sondern auch vierbeinige Artgenossen aller Art. Und dann ist deren Reaktion absolut unberechenbar. Also schon allein zur eigenen Sicherheit ein bisschen runterschalten mit der Lautstärke, wenn Weidevieh zugegen ist.

    „Silence is golden!“. Auch wenn der gleichnamige Schlager der Tremeloes aus dem Jahr 1964 nur noch wenigen in Erinnerung sein dürfte, so hat er inhaltlich doch unbegrenzte Gültigkeit, wenn es um passendes Verhalten in Naturräumen geht.

  • Wetterlage und Tourenplanung

    „Everywhere you go – always take the weather with you“ – der musste hier einfach sein. Und ganz egal, wie „Crowded“ Euer „House“ auch sein mag: Nehmt Euch Zeit für eine ordentliche Tourenplanung. Die Infos aus unserer Wochenwettershow oder auf der Website wetter.com sind hier Eure beste Grundlage. Und wenn Ihr unterwegs seid, gebt bitte vor allem nachmittags acht auf Anzeichen für Gewitterbildung. Schwülwarme Luft, wenig Wind oder starke Quellwolkenbildung sind Indizien für Unwetter, die man nicht ignorieren sollte.„Thunderstruck“ war selbst für die harten Jungs von AC/DC schon fast ein wenig zu viel, schaut sie Euch nur mal an…

  • Tür und Tor

    „Break on through to the otherside“ – den Tipps von Jim Morrison folgt der vernünftige Wanderer besser nicht! Denn wo ein Zaun ist, gibt es auch einen guten Grund dafür. Und bei uns auf den Almen rund um den Achensee haben die Zäune Tore, genau dort wo die Wanderwege die Weideflächen überqueren. Und das hätte Mr. Morrison eigentlich wissen müssen, schließlich war er doch Sänger bei den „Doors“.

  • Sicher Bergwandern

    „Ah, ah, ah, ah, stayin‘ alive“ – im Prinzip geht’s letztlich genau um das. Und was den Bee Gees zum weltweiten Durchbruch verholfen hat, ist wohl auch als Motto für unsere Bergwanderung gut genug. Wohlbefinden, Organisation, das Befolgen gewisser Regeln und Respekt für Natur und Mitmenschen sind kein Gegensatz. Ganz im Gegenteil – sie sind ein „perfect match“. Und auf der Heimfahrt singen wir dann alle „I’m a survivor“ – Destiny’s children, die wir alle sind 😉

  • Flora und Fauna – Naturschutz

    „Sag mir, wo die Blumen sind?“ Diese traurige Frage der großartigen Marlene Dietrich möchten wir in diesem Zusammenhang gar nicht erst stellen müssen. Denn so verlockend der Enzian auch anmuten mag – er steht unter Naturschutz! Ihn zu pflücken ist eine Straftat. Und die kann dann teuer werden, dagegen ist ein Strauß Rosen für die angebetete Person ein Schnäppchen. Aber zu einer Straftat oder sonstigen Troubles wird es bei Euch gar nicht kommen, denn ihr bringt der Natur dieselbe Wertschätzung entgegen, wie wir. Phil Collins bestätigt das: „That’s just the way it is“ – und wenn’s der nicht weiß, wer dann?

  • Wie Hund & (Katz) KUH

    „Who let the dogs out?“ Also wir waren’s nicht! Unbedingt an die Leine mit euren vierbeinigen Begleitern und dem weidenden Vieh großräumig ausweichen. Sollte eine Kuh aber in Angriffsmodus auf euch zukommen, dann leint euren Hund am besten ab und lasst ihm die Möglichkeit zur Flucht.

  • Verrottung

    „What goes up, must come down“ hieß der Song – „Blood, Sweat and Tears“ die Band. Es müssen ja nicht gleich Blut, Schweiß und Tränen fließen, wenn Ihr die Verpackung Eures Proviants wieder vom Berg mit retour nehmt, aber in Anbetracht der Verrottungszeiten mancher Materialien ist das bisschen Mühe schon gerechtfertigt, das Ihr Euch dabei macht: Plastik beispielsweise wird gar nicht abgebaut, es muss vielmehr langwierig von Wind und Wetter zermahlen werden. Bei einer Plastiktüte dauert das bis zu 20 Jahre, bei einem Becher sogar bis zu 50 Jahre. Besonders lange halten sich Plastikflaschen, die mitunter erst nach 450 Jahren zerkleinert sind. Und selbst eine Bananenschale, die vermeintlich „natürlich abbaubar“ ist, kann die Verrottung bis zu fünf Jahre dauern. Vollkommen „Banane“ sind für uns daher all jene, die ihren Müll am Berg und in der Natur zurücklassen!

  • Halte die Berge sauber

    „Don’t you forget about me“, erinnern uns die Simple Minds. Und selbst für ganz einfach Gemüter sollte es doch wirklich leicht zu verinnerlichen sein: Was wir auf den Berg raufgebracht haben, werden wir auch wieder mit runternehmen und nichts davon einfach vergessen. Das können wir doch, oder? „Yes, we can!“ – von wem genau war der Hit noch? Oje, das haben WIR jetzt wohl vergessen.

  • Mit Abstand …

    „You can go your own way“ wussten schon Fleetwood Mac zu berichten. Und manchmal gilt das auch im wirklichen Leben: Wenn es sich beispielsweise eine Kuh auf dem Wanderweg bequem gemacht hat, dann kann man ihr zwar vorwerfen, dass sie unsere Schilder nicht beachtet hat, das nützt aber nichts, denn sie ist – im Normalfall zumindest – die Stärkere von euch beiden. Also: (Nur) in diesem Ausnahmefall runter vom Weg & weg von der Kuh und in sicherem Abstand wieder retour auf den Pfad der Tugend. Amen.

  • Die tierische Familie

    „We are family“ intonierten Sister Sledge aus vollem Herzen. Familien sind die wertvolle Keimzelle jeder Spezies. So sehen das auch die Mutterkühe und sie verstehen gar keinen Spaß, wenn’s um ihre Kids geht. Sie beschützen ihre Kälber mit aller Konsequenz. Und wir wollen uns da auch in familiäre Angelegenheiten gar nicht einmischen.

    „Not for your Insta Story, sorry!“ Süß sind sie schon die kleinen Kälber, aber absolut kein Fotomotiv für Nahaufnahmen. Denn auch ihre Mütter finden sie ur-süß und lassen sie deshalb keine Sekunde aus den Augen. Selfies machen kann man dann auf der Alm mit der Käseplatte oder mit der Buttermilch. Und genau genommen ist damit ein Stück vom Weidevieh dann ja ebenfalls im Bild.

  • Sensibilisierung für Ruhe- und Einstandsgebiete

    „In my place“. Mit diesem Hit setzten Coldplay ihre Weltkarriere erfolgreich fort. Erfolgreich ihren Platz behaupten möchten auch Murmeltiere, Wild & Co im alpinen Lebensraum. Und das wollen wir ihnen gerne ermöglichen: Aus diesem Grund gibt’s im Rofangebirge, wie auch im Naturpark Karwendel Wildeinstands- und Ruhegebiete, welche dem Auerhuhn, dem Rotwild und allen ihren Freunden Rückzugsraum bietet. Schließlich verdienen die sich auch ein wenig „Urlaub im eigenen Land“. Erholung für alle ist hier das Motto, oder einfach einen Place to „Relax“ – frei nach Frankie Goes To Hollywood.

  • Die Alm ist kein Streichelzoo

    „Can’t touch this“, wusste McHammer schon in den 90ern. Und recht hat er, vor allem wenn’s um Weidevieh geht. „Stay calm auf der Alm“, fügen wir hinzu und freuen uns auf einen weiterhin sicheren Sommer am Achensee.

    „From a distance“ sei die Welt besonders schön, sang Bette Midler vor vielen Jahren. So ist es! Aus sicherer Distanz lassen sich auch weidende Kühe in Ruhe betrachten und sie werden ihrerseits den Abstand ebenfalls gerne wahren.

  • Richtiges Verhalten in der Natur

    „Ah, behave“, meinte Austin Powers in seiner Paraderolle als Spion. Nein, Spione möchten wir keine ausschicken, um Euer Verhalten in der Natur zu überprüfen. Da halten wir es schon viel eher mit Billie Joel: „It‘s a matter of trust“. Wir vertrauen Euch – und wir geben zur Sicherheit noch ein paar Tipps für das richtige Verhalten in unserer Bergwelt dazu.

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