Von den Anden an den Achensee: Mit Alpakas die Region erkunden

Von den Anden an den Achensee: Mit Alpakas die Region erkunden

Alpakas am Achensee ©Achensee Alpaka

Große Kulleraugen, die neugierig unter strubbeligem, samtweichem Fell hervorblitzen und eine sanftmütige und friedliche Art, die alle Ruhe der Welt ausstrahlt – wer könnte von Alpakas nicht schlichtweg begeistert sein? Das dachte sich wohl auch Liesa, die mittlerweile insgesamt elf „Achensee Alpakas“ auf ihrem Bauernhof hält und mit ihnen die Region erwandert.

Wanderbegleiter für die ganze Familie
Seit vergangenem Sommer bietet Liesa Wanderungen mit den Achensee Alpakas an. Angefangen hat die Alpaka-Zucht aus familiärem Interesse. „Mein Mann und ich hatten auf unserem Hof einerseits den Platz und andererseits wollten wir für unsere eigenen Kinder Tiere halten. Die Wahl fiel dann ziemlich schnell auf die Alpakas. Uns haben die ruhige, gemütliche Art der Tiere und natürlich die Kulleraugen sofort gefallen“, erklärt Liesa. Nach der Eingewöhnung an die Halfter und nachdem immer Interessierte vorbeikamen, fiel schließlich der Entschluss, die Wanderungen anzubieten. „Pro Tag unternehmen wir maximal zwei Wanderungen mit Kleingruppen. Unsere Tiere sind sehr gut an Kinder gewöhnt, das macht sie zu den perfekten Wanderbegleitern für die ganze Familie“, schwärmt Liesa.

Bevor eine Wanderung startet, trifft man sich für das erste Kennenlernen und eine kurze Einweisung im Stall. Dann kann es auch schon losgehen: im Gänsemarsch geht es entlang eines Panoramaweges – meist führt dieser durch den Wald. Wer vorne geht und wer das Schlusslicht bildet, geben dabei die Alpakas in der nach dem Rang absteigenden Reihenfolge an. Sprich: Der Anführer der Herde geht – samt menschlichem Begleiter – zuerst. Bei der Wanderung bleibt nicht nur genug Zeit, an der Seite des wolligen neuen Freundes die Gegend zu erkunden, sondern Liesa beantwortet auch alle Fragen, die euch zu Haltung, Pflege und Charakter der Tiere in den Sinn kommen.

Wertvolle Wolle
Wieder retour am Hof angelangt, sind besonders kleine Wanderer noch eingeladen, auch mit den anderen Streicheltieren am Hof Bekanntschaft zu machen. Neben Alpakas werden hier nämlich noch Zwergziegen und Hasen gehalten. Und um abschließend auch noch das letzte Vorurteil, das sich über die sanftmütigen Anden-Ureinwohner verbreitet hat, anzusprechen: Alpakas spucken niemals grundlos Menschen an. „Untereinander wird sehr wohl gespuckt bei den Alpakas“, weiß Liesa. „Aber einen Gast oder uns werden sie niemals ohne Grund anspucken.“ Die einzige Situation, in der Vorsicht geboten ist, ist die Fütterung. Hier gilt nämlich – so wie bei der Wander-Reihenfolge: Der Chef frisst zuerst!

Alle Infos zu den Alpaka-Wanderungen am Achensee unter https://www.achensee-alpaka.at/

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