Großer Ahornboden & Almdorf Eng

Großer Ahornboden & Almdorf Eng

Ahornboden © Heinz Zak

Der Große Ahornboden ist nicht nur als Herzstück des Naturparks Karwendel, sondern auch weit über die Grenzen hinaus bekannt. Kein Wunder, steht die sanfte Weite dieses Naturjuwels doch in beeindruckendem Gegensatz zu den schroff und steil aufragenden Bergen ringsum. Dieser Kontrast zieht nicht nur Ausflügler an. Auch (Hobby)Maler stellen an diesem imposanten Ort immer wieder ihre Staffeleien auf.

Am Talschluss des Rißtales, wo sich eine der schönsten Landschaften der Alpen auftut, bietet der Große Ahornboden ein umwerfendes Naturschauspiel. Über 2.200 Bergahorne, die zum Teil über 600 Jahre alt und im Herbst eine einzige Farbenpracht sind, ragen hier in den Himmel. Bereits 1927 wurden sie zum Naturdenkmal erklärt. Warum sich dieser ausgedehnte Baumbestand in dem jahrhundertelang als Weidefläche genutzten Gebiet entwickeln konnte, ist unklar. Möglicherweise führten Viehseuchen oder der Dreißigjährige Krieg dazu, dass der Talboden über einen längeren Zeitraum nicht beweidet wurde.

Rund 500 Kühe verbringen am Großen Ahornboden jedes Jahr die Sommerfrische. Ihre Milch wird auf der Engalm, die mit ihrer tausendjährigen Geschichte die älteste Alm Tirols ist, zu Butter und Käse verarbeitet. Dabei könnt ihr dem fleißigen Käsemeister, der seit vielen Jahren leidenschaftlich besten Käse herstellt, über die Schulter schauen. Oder die Köstlichkeiten einfach nur auf der sonnigen Almterrasse genießen, auf die die mächtige Bergkulisse herunterlacht. Im Bauernladen stehen die Produkte auch zum Verkauf bereit.

Zum Ahornboden mit dem Ausflugsbus
Ein Ausflugsbus fährt einige Monate im Jahr gemütlich und nachhaltig zum Großen Ahornboden.
Den Busfahrplan sowie die Preise und die Infos zur Anmeldung kann man hier downloaden.

 

27.07.2021 15:48

Ahornbaum im Naturpark Karwendel - Falzturntal
Sonnenaufgangstour zum Feilkopf ©TomKlockerPhoto
Der große Ahornboden im Sommer
Ahornboden ©TVB Silberregion Karwendel ichmachefotos.com