Karwendel: 3 Täler, 1000 KLETTER Möglichkeiten

Karwendel: 3 Täler, 1000 KLETTER Möglichkeiten

Ausgangsort in die drei sanft ansteigenden Karwendeltäler ist Pertisau am Westufer des Achensees.  Der kleine Ort war schon bei Kurfürst Maximilian I. im 15. Jahrhundert äußerst beliebt. Der bayerische Herrscher war Überlieferungen zufolge ganz begeistert von der Region am Achensee und kam häufig zum Jagen und Fischen. Auch Hermann von Barth war bekennender „Karwendel-Fan“ und erklärte es gleich zu seinem Lieblingsgebirge. Auf sein Konto gehen auch einige Erstbegehungen, unter anderem an der Lamsenspitze.

Und heute? Lieben Kletterer den Karwendelkalk und pilgern in die Täler, klettern alte Klassiker wie man sie beispielsweise an den bis zu 400 Meter hohen Wänden der Lamsenspitze findet, oder gehen zum Sportklettern ins „Dreamland“ – einem 2001 eingerichteten Klettergarten am Fuß der Lamsenspitze.  Am „Nachbargipfel“ Sonnjoch ist es vor allem den kletterbegeisterten Brüdern und Bergführern Thomas und Andreas Nothdurfter (Bergsport Achensee) zu verdanken, dass viele neue Plaisirrouten entstanden sind, die in faszinierenden Linien auf den 2457 Meter hohen Gipfel ziehen.  Baseclimb-Begeisterte können sich im Klettergarten „Gramai Wasserfall“ vergnügen und sich ordentlich die Finger lang ziehen. Vor allem der linke Sektor ist sehr interessant: Der Einstieg liegt praktisch im Abfluss des Gramai Wasserfalls und ist ideal an heißen Sommertagen. Die Bewertung ist als schwer einzustufen. Badebekleidung einpacken und nach der harten Kletterarbeit im Wasserfall „duschen“.

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