Karwendelmarsch-Sieger als „Botschafter“ des Bergahorn-Schutzprogramms

Karwendelmarsch-Sieger als „Botschafter“ des Bergahorn-Schutzprogramms

Setzen sich gerne für das Ahorn-Schutzprogramm ein: (v.l.) Tanja Dobler (Olympiaregion Seefeld), Thomas Bosnjak, Maria Wirtenberger (Achensee Tourismus), Henriette Holzknecht, Hermann Sonntag (Naturpark Karwendel) und Silvester Rainer (Österreichische Bundesforte).

12.06.2015 – Für die Karwendelmarsch-Sieger gibt es einen Preis, der den Naturpark Karwendel ganz besonders in den Mittelpunkt stellt: Ein junger Bergahorn, der im Rahmen des Arten-Hilfsprogramms der Erhaltung der einmaligen Landschaft auf dem Großen bzw. Kleinen Ahornboden gepflanzt wird, trägt den Namen der Sieger. Traditionell werden die Bäume im Juni eingepflanzt – die Sieger 2014 (Henriette Holzknecht und Thomas Bosnjak) waren mit Begeisterung dabei.

Henriette Holzknecht und Thomas Bosnjak, die sich beide bereits über den zweiten Karwendelmarsch-Sieg bzw. Baum freuen dürfen, pflanzten vor kurzem mit vollem Einsatz „ihre“ Ahornbäume.

Natürlich erhielten die beiden, professionelle Unterstützung: Silvester Rainer (Österreichische Bundesforste) und Hermann Sonntag (Naturpark Karwendel) stellten sicher, dass die Bäume perfekt eingepflanzt wurden und informierten zusätzlich über das Bergahorn-Schutzprogramm: „Bereits seit den 1950er Jahren engagieren sich verschiedene Organisationen für den Erhalt der Bergahorne am Großen und Kleinen Ahornboden. Der Naturpark Karwendel und die Österreichischen Bundesforste sind die Hüter des Bergahornbestands und bemühen sich durch Nachpflanzungen, Schutz der jungen Bäume und  Naturschutzforschung, dass auch die nächsten Generationen diese europaweit einzigartige Landschaft erleben darf und die zahlreichen Tier- und Pflanzenarten weiterhin entsprechende Lebensräume vorfinden. Die Sieger des Karwendelmarsches sind mit ‚ihrem‘ Ahornbäumen wichtige Botschafter – und so freuen wir uns jedes Jahr auf den ‚Pflanztag‘ im Juni“, so die beiden unisono.

Die beiden Sieger werden ihre Bäume auf jeden Fall wieder besuchen – vielleicht schon im Rahmen des nächsten Karwendelmarschs am 29. August, denn die Strecke führt direkt an den Jungpflanzen vorbei. Thomas Bosnjak erklärt, warum ihn diese Aktion so beeindruckt: „Die Bäume stehen  in 400 Jahren  noch genauso da – so alt kann der sehr langsam wachsende Bergahorn werden –  das relativiert alles, was wir tun doch ein wenig. Und mahnt gleichzeitig, für diese einmalige Landschaft Sorge zu tragen, damit auch unsere Nachkommen diese Erlebnisse genießen können“. „Genauso wie diese Aktion ist der Karwendelmarsch einfach etwas Besonderes – eine authentische Veranstaltung mit unglaublichen Menschen als Helfern und einem einmaligen Veranstaltungsort“, ergänzt Henriette Holzknecht.

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