Silvesterschwimmen am Achensee

Verrückt und doch schon traditionell – vielen der Zuschauer beim Silvesterschwimmen ist eines klar: Jeder, der hier mitmacht, muss eine große Portion Verrücktheit mitbringen, um bei vier Grad Wassertemperatur in den eiskalten Achensee zu springen und dann 50 Meter Schwimmstrecke zurückzulegen.

Der Silvestertag ist bei vielen nicht nur aufgrund der Feiern zum Jahreswechsel im Kalender rot markiert. Vielmehr zieht das Silvesterschwimmen am Achensee alle Jahre wieder Schaulustige und wagemutige Schwimmer an. Sie alle folgen dem Motto „feel the frost!“ und nehmen diese Aufforderung gleich wörtlich.

Leicht bekleidet springen sie vom drei Meter hohen Steg in den Achensee, der zu dieser Zeit schon an einigen Stellen zufrieren kann. Sozusagen als Einstimmung gibt es vor dem Sprung eine Schockkühlung mit einem Kübel des kalten Wassers über den Kopf geschüttet. Für die Schwimmer heißt es dann, die 25 Meter bis zum Eisberg zu schwimmen, diesen zu erklimmen, die Silvesterglocke zu läuten und wieder retour an den Steg zu kommen.

Wer am nächsten an der Mittelwertzeit dran ist, darf sich über das Preisgeld freuen.

Für das leibliche Wohl der Schwimmer ist selbstverständlich auch gesorgt. Um die Körpertemperatur wieder auf das normale Niveau zu bringen, können sich die Teilnehmer zudem in der Sauna des Hotel Post am See nach ihrem Einsatz erholen.

Zwischen 2.500 und 3.000 Zuseher säumen jedes Jahr die Seepromenade in Pertisau und jubeln den unerschrockenen Schwimmern zu. Die Fun-Wertung, in der vom Nachthemd der Oma bis hin zu Opas Unterhose als Verkleidung alles erlaubt ist, sorgt immer für viele Lacher unter den Zusehern. Dem Sieger winken, wie allen Teilnehmern, die Anerkennung des Publikums, ein Preisgeld und Sachpreise. Das Silvesterschwimmen wird vom Tauchclub Blackdivers Tirol organisiert.

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