Von der Erfurter Hütte zur Bayreuther Hütte

Nach der ersten Nacht auf 1.831 Meter in der Erfurter Hütte, gibt es keine Ausreden mehr. Bei dieser Etappe kann man sich für eine von zwei Möglichkeiten entscheiden. Entweder geht man die 9,4 Kilometer lange Genussvariante, welche als rote Wanderung gekennzeichnet ist oder man wählt die 8,7 Kilometer lange, als schwarzer Wanderweg gekennzeichnete Gipfelroute.

Blick von der Rofanspitze Richtung Seekarl

Streckenbeschreibung – Genussvariante

Ausgangspunkt: Erfurter Hütte
Ziel: Bayreuther Hütte

Die Genussvariante startet von der Erfurter Hütte aus mit einem Anstieg, vorbei an der Mauritzalm (Wegweiser). Zuerst geht man ein wenig bergab und dann flach, bis zur Abzweigung vor der Grubastiege (Wegweiser). Hier dem Weg bergauf Richtung Krahnsattel folgen und von dort geht es bergab vorbei an der Haidachstellwand bis zur Schermsteinalm auf 1.855 Meter. Der gelben Beschilderung bis zum Almplateau der Sonnwendbühelalm folgen, bis man zum Etappenziel der Bayreuther Hütte gelangt.

Zum detaillierten Routenverlauf.

Streckenbeschreibung – Gipfelroute

Ausgangspunkt: Erfurter Hütte
Ziel: Bayreuther Hütte

Die anspruchsvolleren Gipfeltour startet von der Erfurter Hütte aus mit einem Anstieg, vorbei an der Mauritzalm (Wegweiser). Zuerst geht man ein wenig bergab und dann flach, bis der Weg über zwei Steilstufen zur Grubastiege (Wegweiser) führt. Nun wandert man abwärts an einer Gedenktafel vorbei und weiter zur Grubalacke. Über Almwiesen ansteigend geht es weiter zu einer Wegteilung (Wegweiser) und rechtshaltend bis zur Grubascharte. Geradeaus, fast flach bis zu einer Weggabelung, geht man schließlich links in Serpentinen auf den Grat und weiter zum grasbewachsenen, aussichtsreichen 2.259 Meter hohen Gipfel der Rofanspitze. Über den Schafsteigsattel weiter, wendet man sich dem südlich aufragenden Felszacken des Sagzahnes zu und erreicht fast eben den Felsen. Zuerst durch einen Felskamin, der mit einem Stahlseil abgesichert ist, gelangt man weiter über eine etwas steilere Bergwiese auf den Sagzahn. Vom Sagzahngipfel erreicht man auf ungefährlichem Weg das Gipfelkreuz des Vorderen Sonnwendjochs, bevor man das letzte Stück der Etappe zur Bayreuther Hütte bewältigt.
Hinweis: Auf dieser Etappe genügend zum Trinken und Essen mitnehmen, da es keine Einkehrmöglichkeit gibt. Die Mitnahme eines Klettersteigsets ist von Vorteil.

Zum detaillierten Routenverlauf.

Erzählenswertes zu dieser Etappe

Der Hexenfels direkt am Krahnsattel (auch Abri genannt) ist ein natürlich entstandener überhängender Felsblock, welcher bereits von mittelsteinzeitlichen Jägern und Sammlern als Raststelle aufgesucht wurde, wie das Institut der Archäologie der Universität Innsbruck herausfand und dabei ein reichhaltiges Spektrum an Funden freilegte. Die Liste der Fundstücke an der Grubalacke ist reichhaltig: Es wurden zum Beispiel Pfeilspitzen, Kratzer aus der Mittelsteinzeit, Keramikfragmente und Tierknochen aus der Eisenzeit sowie eine römische Münze aus dem 4. Jahrhundert nach Christus gefunden.

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