Von der Gramai Alm – Lamsenjochhütte oder Pertisau

Nach einem entspannten Abend im Spa Bereich der Gramai Alm und einer erholsamen Nacht, kann man zwischen zwei Varianten bei der Etappe 2 wählen. Bei beiden Touren ist das Ziel der höchste Gipfel der Region Achensee, das Sonnjoch mit seinen 2.457m und dann wandern man entweder zur Lamsenjochhütte oder wieder zurück zum Ausgangspunkt nach Pertisau.

Streckenbeschreibung – Lamsenjochhütte

Ausgangspunkt: Gramai Alm
Ziel: Lamsenjochhütte

Von der Gramai Alm den eher flachen Wanderweg Nr 201 Richtung Pertisau nehmen und dem Bährenlahnersaattel folgen. An der Abzweigung links halten und den immer steiler werdenden Steig bis zum Bährenlahnersattel folgen. Von dort aus Richtung Westen wenden, wo der Weg rechts vom Grat Richtung Sonnjoch verläuft. Vom Gipfelkamm des Sonnjochs geht es den absteigenden Grat durch einen Latschengürtel und Almböden hinab und über den Gramaisattel geht es auf das Gramaijoch. Von dort aus weiter über den Hahnkampl und das westliche und östliche Lamsenjoch bis hin zur Lamsenjochhütte.

Streckenbeschreibung – Etappe 2 Alternative (Pertisau)

Ausgangspunkt: Gramai Alm
Ziel: Pertisau

Von der Gramai Alm wandert man zunächst mit Blick auf die Lamsenspitze relativ flach bis zu einer Weggabelung, bei der man sich rechts hält. Von dort dem steiler werdenden Steig bis zum Gramai-Hochleger folgen. Unmittelbar hinter der Alm führt der Wanderweg rechts über die Almböden, dann durch einen Latschengürtel über den ansteigenden Grat zum Gipfelkamm des Sonnjochs. Der Abstieg erfolgt über den Grat Richtung Bärenlahnersattel und weiter bis zur Falzthurnalm. Von der Falzthurn geht es über einen asphaltierten Abschnitt nach Pertisau zur Karwendel-Bergbahn. Alternativ kann man auch von der Falzthurnalm mit dem Nostalgiebus nach Pertisau fahren.

Erzählenswertes zu dieser Etappe
Bei der gesamten Tour befindet man sich mitten im Naturpark Karwendel welcher sich mit 920 km² bis nach Bayern erstreckt und seit 1995 ein Natura 2000 Gebiet ist. Das Ziel dieses Schutzgebietes ist die Sicherung der Artenvielfalt durch Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen, wobei gleichzeitig die wirtschaftlichen, kulturellen und regionalen Anforderungen berücksichtigt werden. Wanderer können hier stundenlang mit Gams und Steinbock durch unberührte Täler streifen, Murmeltiere, Hirsche und Hasen beobachten, während Greifvögel wie Bussarde und Steinadler durch die Lüfte segeln.

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